Heckengäutag

Oh, welch ein Tag, so wunderschön wie heute…

Den Zweitklässlern aus der Buchhaldenschule war es vergönnt, einen „goldenen Herbsttag“ zu erleben, so wie er im (Bilder-)buch steht..

Zusammen mit Frau Frenzel, unserer kompetenten und patenten Heckengäuführerin

zogen unsere kleinen  „Pioniere“ los, um „die Perle des Heckengäus“ zu entdecken.

Gleich einem Tiefseetaucher „ tauchten sie ein“ in die Stille des Waldes und ergötzten sich an den überaus vielfältigen Farben und Formen eines, von der Sonne beschienenen,  Herbstwaldes.

Auf einem schmalen  Trampelpfad in  Richtung Häckselplatz begann unsere Expedition ins Reich der (Wald-)Tiere, angeführt von  Frau Frenzel, die schon seit einigen Jahren „ihre Spuren hinterlassen“ und uns den Weg durch das Dickicht gezeigt hatte.

Eine kurze Verschnaufpause gab es „über den Dächern von Aidlingen“, so dass die Kinder wie mit Adleraugen aus der Vogelperspektive zeigen  konnten, wo sie zu Hause sind.

Weiterhin hieß es „Augen auf !“ und die Frage stand im Raum: „ Welches Blatt gehört zu welchem Baum?“

Auf  sehr spielerische und  spannende Weise wurde unser Wissenshorizont erweitert. So gab es zum Beispiel ein Wettspiel in zwei Gruppen, in dem Blätter und Früchte desselben Baumes möglichst schnell zugeordnet werden mussten.

Auch war unsere Phantasie gefragt, als Eichelhäher und als Eichhörnchen fleißig Eicheln zu sammeln und zu verstecken, um falls  es in einem „harten Winter hart auf hart käme“, entsprechend vorbereitet zu sein. „ Welch ein  Pech, wenn man dann seine Vorräte nicht mehr wieder fand…“

Doch nicht nur diese beiden Tiere, sondern auch andere, wie z.B. das Reh oder das Wildschwein müssen sich auf den Winter vorbereiten.

Ein  erstes „vertraut-Werden“ mit einem Wildschwein fand in Form einer „ Wildschwein-Atrappe“ aus Holz statt.

Um jedoch die tatsächlichen Größenverhältnisse eines ausgewachsenen Ebers zu demonstrieren, ohne dabei eine persönliche Begegnung zu provozieren…, entdeckten unsere jungen Waldforscher unter dichtem Laub einen Sack, in dem das Fell eines Wildschweins versteckt war.

Mit Hingabe und mit Begeisterung wurden die Borsten des, in diesem Fall so harmlosen, Borstentiers gestreichelt.

Unter dem  Aspekt: „Learning by doing“ bildete den krönenden Abschluss die Aufgabe, in Kleingruppen einen Unterschlupf für den Igel mit den Materialien des Waldes, zu bauen.

Der Phantasie waren auch hier wieder keine  Grenzen gesetzt und es entstanden dabei die einfallsreichsten und unterschiedlichsten  „ Igel-Überwinterungsquartiere.“

Es war für uns alle ein Tag, wie er wirklich nicht schöner hätte sein können!

 

Wir bedanken uns bei Frau Frenzel für diesen so abwechslungsreichen und interessanten Waldtag, sowie bei  der Gemeinde Aidlingen, die uns durch ihren großzügigen Zuschuss solch eine Unternehmung noch leichter ermöglicht hat! Vielen Dank!

 

Frau Bahlinger/ Frau Benzinger